Schmid AG energy solutions und Mawera GmbH fusionieren zur Schmid Mawera Group
Eschlikon TG/Hard - Die Schmid AG energy solutions und die Mawera GmbH fusionieren zur neuen Schmid Mawera Group. Damit entsteht ein europäischer Anbieter für Lösungen im Bereich der Energieerzeugung aus Biomasse im mittleren Leistungssegment.
(CONNECT) Nach rund 90 Jahren und drei Inhabergenerationen übergibt die Familie Schmid die Schmid AG energy solutions mit Sitz in Eschlikon an die Unternehmer Wolfgang Rohner, Stefan Gritsch und Günther Lehner aus Vorarlberg, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Im Zuge dieser Transaktion wird das Unternehmen mit der ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehörenden Mawera GmbH aus Hard in Österreich zusammengeführt. Die neue Firmengruppe tritt künftig unter dem Namen Schmid Mawera Group am Markt auf und führt die bestehenden Geschäfte beider Unternehmen nahtlos weiter.
Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Marktpräsenz weiter auszubauen, die Entwicklung zum Systemintegrator für erneuerbare Energien voranzutreiben sowie künftig auch den Bereich der industriellen Wärmepumpen zu stärken. Die Schmid Mawera Group erzielt einen Umsatz von rund 180 Millionen Franken und beschäftigt etwa 680 Mitarbeitende.
CEO der neuen Firmengruppe wird der bisherige CEO der Schmid AG energy solutions, Philipp Lüscher. Neuer CFO wird Christian Huber. Weitere Managementpositionen werden mit bestehenden Führungskräften beider Unternehmen besetzt.
Die Hauptstandorte in Eschlikon und Hard sowie die bestehenden Tochtergesellschaften und Niederlassungen bleiben bestehen. Der Produktionsstandort in Polen wird künftig für die Fertigung des gesamten Produktportfolios der Schmid Mawera Group verantwortlich sein und weiter ausgebaut.
Die Familie Schmid zieht sich im Frühjahr 2026 operativ aus dem Unternehmen zurück, bleibt diesem jedoch verbunden. „Für das grosse Engagement und die gemeinsame Zeit möchten wir uns aufrichtig und herzlich beim gesamten Schmid-Team sowie bei unseren Kunden und Geschäftspartnern bedanken und wünschen für die Zukunft alles Gute", werden Natalie Schmid, Diana Tagliaferro und Roland Schmid in der Mitteilung zitiert. ce/ja