In St.Gallen entsteht ein Kreativzentrum für Studierende
St.Gallen/Zürich - Mit dem HSG ETH Student Project House entsteht in St.Gallen ein Kreativzentrum für Studierende. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Universität St.Gallen, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der START Foundation realisiert. Hier sollen Studierende eigene Projekte und Ideen realisieren können.
(CONNECT) In Zusammenarbeit der Universität St.Gallen (HSG), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der START Foundation aus St.Gallen entsteht in St.Gallen ein HSG ETH Student Project House. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll es ein „Schwesterprojekt“ zu dem bereits bestehenden ETH Student Project House in Zürich sein. Studierende finden hier einen Raum, um eigene Projekte und Ideen entwickeln und vorstellen zu können.
Bereits im zweiten Quartal 2026 soll das neue Zentrum am START Campus seine Türen öffnen. Eingeladen sind Studierende der HSG und der ETH. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf Talentförderung, Innovation, Stärkung des Nachhaltigkeitsbewusstseins sowie dem Aufbau iterativer Kompetenzen der Studierenden bei der Verfolgung von praktischen Projekten, heisst es in der Mitteilung. Erste interdisziplinäre Projekte sollen bis Ende des Jahres initiiert sein.
„Das HSG ETH Student Project House passt ideal zur Strategie, die wir an der Universität St.Gallen verfolgen“, wird Professor Dietmar Grichnik, Prorektor für Innovation und Qualität, der das Projekt seitens der HSG verantwortet, in der Mitteilung zitiert. „Es stärkt gezielt die Talentförderung und den Anspruch auf Exzellenz in der Ausbildung. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Schritt, um St.Gallen als Start-up-Standort weiterzuentwickeln und die HSG durch die Zusammenarbeit mit technischen Hochschulen noch stärker im Innovationsökosystem zu verankern.“
Für die ersten drei Jahre steuern der Kanton St.Gallen und der Bund eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,2 Millionen Franken bei. Die START Foundation stellt eine gut funktionierende Infrastruktur am eigenen Campus bei, so die Mitteilung. ce/ww