12.03.2026

Modehäuser zeigen Kreationen von Jakob Schlaepfer und Forster Willi

St.Gallen - Verschiedene Kollektionen der Traditionsateliers Jakob Schlaepfer und Forster Willi sind bei der Prêt-à-Porter Fashion Week Fall 2026 und bei der Haute Couture Spring 2026 in Paris vorgestellt worden, auch von Akris. Beide gehören zur St.Galler Forster Rohner Gruppe.

(CONNECT) Die zur Forster Rohner Gruppe gehörigen Designhäuser Jakob Schlaepfer und Forster Willi waren laut einer Mitteilung mit ihren Kreationen auf den Laufstegen der Prêt-à-Porter Fashion Week Fall 2026 und bei der Haute Couture Spring 2026 vertreten. 

Für die Prêt-à-Porter Fashion Week Fall 2026 wurden sechs Modelle von Jakob Schlaepfer entworfen, darunter mehrere komplexe Textilkreationen für Chanel. Drei textile Kompositionen schuf die Kreativabteilung von Forster Willi, davon ein exklusives Modell für das St.Galler Modehaus Akris. Für Louis Vuitton entwickelte Jakob Schlaepfer eine mit verschiedenen Applikationen veredelte Kreation. Auf Ärmel und Vorderteil sind Swarovski-Steine eingearbeitet. Auch Forster Willi schuf eine Kreation für die Marke Louis Vuitton. Das St.Galler Modehaus Akris schickte Kreationen der beiden Designhäuser auf den Laufsteg: Von Jakob Schlaepfer kamen zwei Looks, die „filigrane Handwerkskunst mit klarer, moderner Ästhetik“ verbinden. Forster Willi realisierte ein exklusives Modell, das auf Basis einer schwarzen Stretch-Guipure die Neuinterpretation einer klassischen Technik zeigt. Beide Modehäuser wurden auch für Cecilie Bahnsen kreativ tätig. Zudem erhielt die italienische Luxusmarke Bottega Veneta von Jakob Schlaepfer mehrere Modekreationen, versehen mit Veredelungen aus funkelnden Pailletten, Strickfransen und Meadowbrook-Fransen. Für den französischen Modeschöpfer Dior hat Jakob Schlaepfer zwei Kreationen entworfen. Geschaffen wurden beide mit einer aussergewöhnlichen Technik, bestehend aus „kunstvoll gearbeiteten Fransenbändern, die aus der Grundfolie der Pailletten präzise mit einem Plotter geschnitten und anschliessend einzeln zusammengenäht werden“. 

Ausgewählte Textilkompositionen für die Haute Couture Spring 2026 stammen von Jakob Schlaepfer. Für die erste von Chanel-Chefdesigner Matthieu Blazy kreierte Chanel Haute Couture-Kollektion steuerte Jakob Schlaepfer zwei Modelle bei, in denen laut Mitteilung fünf Farben in drei unterschiedlichen Grössen miteinander spielen und Tiefe, Struktur und Lebendigkeit im Aussehen schaffen. Für die französische Designerin Julie deLibran hat Jakob Schlaepfer gleich sieben Kreationen auf den Modemarkt gebracht. Diese umfassen Doppelstickereien auf Seidenchiffon mit Goldfolienapplikation, laserbehandeltes und gewaschenes Denim, Handstickerei auf Seidenmousseline, Lurexstoff, Paillettenguipure in zweifarbiger Ausführung sowie Glitzersteine. Diese Veredelung sei in bis zu 25 Stunden Handarbeit pro Meter realisiert worden. ce/heg